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Koblenz

Unfallserie: Darum krachte es fünf Mal auf der A48

aktualisiert: 19.05.2017, 16:47 Uhr

Nach Angaben der Polizei spielten neben der Witterung auch zu hohe Geschwindigkeit und fehlender Sicherheitsabstand entscheidende Rollen. Die Unfälle im Überblick:

Am Freitag kam es zwischen 11 und 14:30 Uhr zum ersten Unfall. Zuerst verlor ein 64-jähriger Pkw-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, als er die B42 an der Anschlussstelle Bendorf auf die Autobahn in Fahrtrichtung Dreieick Dernbach verlassen wollte. Dabei kollidierte er im Kurvenbereich der Zufahrt zur A48 mit einem entgegenkommenden Lkw. Die 40-jährige Beifahrerin des Unfallverursachers sowie der Lkw-Fahrer wurden dabei leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Darüber hinaus entstand Sachschaden und die beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. 

PKW und LKW stoßen zusammen

Kurze Zeit später kam es in Richtung Frankfurt hinter eine Baustelle zu einem erneuten Zusammenstoß zwischen einem Lkw sowie einem Pkw. Diesmal übersah der Lkw allerdings beim Fahrstreifenwechsel am Ende der Baustelle, dass rechts neben ihm befindliche Fahrzeug und stieß gegen dessen linkes Heck. Hierdurch drehte sich der Pkw vor den Lkw und wurde, quer zur Fahrtrichtung, noch wenige Meter vor diesem hergeschoben. Glücklicherweise endete der Unfall nur mit Sachschaden. Es bildete sich ein Rückstau von wenigen Kilometern. 

Nicht angepasste Geschwindigkeit

Darauf folgend kam es, vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, zu einem Unfall im Ausfahrtsbereich in Fahrtrichtung Trier, an der Anschlussstelle Koblenz-Nord. Beim Versuch, die B9 zu verlassen, kollidierte ein Pkw mit der Schutzplanke. Es entstand lediglich Sachschaden. Weitere Fahrzeuge waren nicht beteiligt. 

Fast zeitgleich kam es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Pkw in Fahrtrichtung Trier, knapp vier Kilometer vor dem Autobahnkreuz Koblenz. Verletzt wurde niemand. Da die Unfallstelle auf dem linken Fahrstreifen erst nach einiger Zeit geräumt werden konnte, entstand zeitweise Rückstau von mehr als fünf Kilometern. Abschließend touchierte ein Fahrzeugführer, vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei den witterungsbedingten Fahrbahnverhältnissen, mit der Mittelschutzplanke zwischen den Anschlussstellen Bendorf und Höhr-Grenzhausen. Auch hierbei wurde niemand verletzt, doch der Pkw musste fahruntüchtig abgeschleppt werden. riu

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