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Mainz

Großbrand in Mainz: Neun Verletzte beim Karnevalswagenbau

Bei einem Großbrand in Mainz sind mindestens zwei Industriehallen komplett abgebrannt. Neun Menschen, die in einer benachbarten Halle an einem Karnevalswagen arbeiteten, haben Rauchvergiftungen erlitten, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Anwohner im Ortsbereich Mainz-Mombach waren dazu aufgerufen, vorsorglich Fenster und Türen zu schließen.

Eine Lagerhalle steht am 6. Dezember 2017 im Industriegebiet in Mainz-Mombach in Brand. Ein Großaufgebot der Feuerwehr ist im Einsatz. Die enorme Rauchwolke und der Feuerschein ist bereits von Weitem zu sehen.
Sebastian Stenzel/dpa

Das sei aber zunächst nur eine Standardmaßnahme, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. In den abgebrannten Hallen war unter anderem Zubehör für Shishapfeifen gelagert.

Der Feuerwehr gelang es, eine Nachbarhalle vor den Flammen zu retten, in der ein Fastnachtsverein seine Motivwagen baue, sagte der Sprecher weiter. Dort hat der Mainzer Carneval-Verein (MCV) seine Wagenhalle, in der die Wagen für den Rosenmontagszug entstehen.

Die neun Verletzten waren alle Mitarbeiter, die gerade an den Festwagen gearbeitet hätten, hieß es weiter. Sie konnten die Halle selbstständig verlassent, drei von ihnen wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Warum das Feuer in einem Dachstuhl ausbrach, war zunächst unklar. Die Feuerwehr schätzte den Schaden auf einen bis zu sechsstelligen Euro-Betrag. Insgesamt waren mehr als 150 Kräfte im Einsatz – darunter 135 Feuerwehrleute sowie Helfer von Polizei, Technischem Hilfswerk und eine Schnelleinsatzgruppe, die die Helfer versorgte.

Der Brand war nach Angaben der Feuerwehr am späten Abend unter Kontrolle. Es gab aber noch Glutnester unter den Trümmern, weshalb die Löscharbeiten auch in der Nacht andauerten.

Bad Kreuznach
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