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Koblenz

Überfall auf Shisha-Bar: 10 von 14 Beschuldigten sind Flüchtlinge

Am 3. Januar hatte eine größere Personengruppe die Shisha-Bar „Zweite Heimat“ am Florinsmarkt überfallen, der Kneipenbesitzer wurde mit einer Stichwaffe verletzt. Nun ist klar: Unter den 14 Beschuldigten sind zehn Asylbewerber aus Afghanistan oder Syrien.

Die Shisha-Bar „Zweite Heimat“ in der Koblenzer Altstadt ist im Januar 2018 von brutalen Schlägern überfallen worden.
Archiv Reinhard Kallenbach

Außerdem werden ein türkischer Staatsangehöriger und eine aus dem Irak stammende Person mit deutscher Staatsangehörigkeit beschuldigt. Das schreibt die AfD in einer Pressemitteilung und beruft sich auf Informationen der Landesregierung.

Schon im Januar hatte Joachim Paul, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag und Stadtrat in Koblenz, eine erste Anfrage zu dem Thema gestellt, und damals hatte das Land mitgeteilt, dass es sich bei den bisher ermittelten Beschuldigten „zum überwiegenden Teil um deutsche Staatsangehörige und zu einem geringen Teil um türkische Staatsangehörige“ handelt.

Jetzt hingegen steht fest: Die meisten Verdächtigen sind Asylbewerber, zwei der Beschuldigten sind sogenannte Anwärter der rockerähnlichen Gruppierung „Guerilla Nation Neuwied“.

Es überrascht nicht, dass die AfD nun grundsätzlich die Gefahren betont, die „unserer Gesellschaft durch Massenzuwanderung vorwiegend junger und perspektivloser Männer aus muslimischen Ländern mit Clanstrukturen und einem anderen Staatsverständnis drohen“. Ein Abschied von „lieb gewonnenen Vorstellungen der Willkommenskultur“ sei dringend geboten, schlussfolgern die Rechtspopulisten.

sem

Koblenz
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