++ 06:53 Scharfe Kritik von Kramp-Karrenbauer und Söder an Orban
Andernach/Region

Krisengipfel zur Insolvenz: An den Seniorenzentren lag es nicht

Stephanie Kühr

Die Insolvenz des Gesundheitsdienstleisters Katharina-Kasper-ViaSalus-Gesellschaft hat die Öffentlichkeit schockiert und die knapp 3200 Beschäftigten zutiefst verunsichert. Doch welche Ursachen hat die finanzielle Schieflage, und welche Wege gibt es aus der Misere? Bei einem Krisengipfel mit der Geschäftsführung, der Mitarbeitervertretung sowie mit Einrichtungsleitungen und Politikern aus der Region hat die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Freitag in Koblenz versucht, erste Antworten zu geben. Dabei wurde deutlich: An den Seniorenzentren wie Katharina Kasper in Andernach, St. Peter in Mülheim-Kärlich sowie St. Barbara und St. Josef in Koblenz lag es offenbar nicht. Die Botschaft auch an die Belegschaft ist indes klar: Es geht vorerst weiter wie bislang. Und: Eine Sanierung ist realistisch, wenn auch ein Personalabbau oder ein Verkauf einzelner Standorte nicht ausgeschlossen werden kann.

Bei dem Krisengespräch äußerte sich das Unternehmen erstmals zu den Gründen für die Insolvenz. Vier von fünf Krankenhäusern von ViaSalus seien die großen Verlustbringer, erklärte der Sanierungsexperte Dr. Reinhard Wichels von WMC Healthcare in München, der am Montag in die ...

Lesezeit für diesen Artikel (558 Wörter): 2 Minuten, 25 Sekunden
Jetzt weiterlesen

Sie sind bereits Abonnent der Zeitung und haben noch keine Zugangsdaten? Hier kostenlos registrieren

 

Alle Angebote im Überblick.

Fragen? Wir helfen gerne weiter:
Telefonisch unter 0261/9836-2000 oder per E-Mail an: aboservice@rhein-zeitung.net

Andernach & Mayen
Meistgelesene Artikel
Suche >