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Zell

Schiffstourismus: Zell will Anleger erweitern

David Ditzer

Die Moselstadt Zell will den Weg dafür freimachen, dass künftig auch Hotelschiffe mit einer Gesamtlänge von bis zu 135/140 Metern ordnungsgemäß an ihrem rechten Ufer festmachen kann. Zu diesem Zweck soll der Anleger an der Fußgängerbrücke (auf Höhe des alten Bahnhofs) um drei Dalben (Stahlanleger) erweitert werden. Zeitgleich soll eine ausreichende Stromversorgung gewährleistet werden, damit die Schiffe nachts kein brummendes Dieselaggregat laufen lasen müssen. Die Pläne zur Anlegererweiterung stellte Eberhard Pauly vom Planungsbüro IBS (Alflen) in der jüngsten Sitzung des Zeller Stadtrats vor. Das Gremium votierte einstimmig dafür, diese Pläne weiterzuverfolgen. Die Kosten werden auf 190.000 Euro geschätzt. Dem ehrgeizigen Zeitplan für das Projekt können verschiedene Unwägbarkeiten jederzeit zunichtemachen. Zell Stadtbürgermeister Hans Schwarz skizzierte im Sitzungssaal des Rathauses am Marktplatz noch einmal kurz die Ausgangslage. Gegenwärtig dürfen an den städtischen Schiffsanlegern nur Schiffe mit einer Länge von maximal 110 Metern festmachen. Gerade viele moderne Hotelschiffe sind jedoch 135 Meter lang. Circa 20 Schiffen pro Jahr müsse man es daher bislang versagen, in der Schwarze-Katz-Stadt anzulanden. Folge: Zell muss sowohl auf Anlegegebühren als auch auf Gäste verzichten. Deshalb betraute der Hauptausschuss im April das Alfler Büro IBS-Ingenieure mit den Planungen zur Erweiterung des Anlegers an der Fußgängerbrücke.

Eberhard Pauly, Projekt- und Bauleiter bei IBS, führte zunächst aus, im Jahr 2007 habe man den vorhandenen Betonanleger auf Höhe des Bahnhofs schon einmal um zwei Dalben verstärkt. Die Stahlanleger wurden flussabwärts ins Ufer gerammt. Damit 135 Meter lange Kreuzfahrtschiffe ...

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