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Montabaur

Wegen Andenken vor Gericht: Patrone kommt Ex-Soldat teuer zu stehen

Michael Wenzel

Als Souvenir an seine Bundeswehrzeit hatte ein heute 39-jähriger ehemaliger Zeitsoldat eine Leuchtspurpatrone vom Kaliber 5,56 x 45 Millimeter von einem Auslandseinsatz mit nach Hause gebracht. Dieses Erinnerungsstück holte ihn jetzt unerwartet ein: Weil ein Schöffengericht in Montabaur darin einen Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz sah, verurteilte es den Mann zu einer Geldstrafe von 1500 Euro. Und der Ex-Soldat kam noch mit einem blauen Auge davon: Das Gericht gelangte zur Überzeugung, dass es sich „nur“ um einen minderschweren Fall handelte und sah von der Verhängung einer Bewährungsstrafe ab.

Die Patrone 5,56 mal 45 Millimeter ist eine bei den Armeen der NATO weitverbreitete Munition für Sturmgewehre. Solch eine Patrone hatte der 39-Jährige, der in den Jahren von 1999 bis 2007 seinen Dienst als Zeitsoldat versah, zur Erinnerung in seinem ...

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