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Rheinland-Pfalz

US-Strafzölle machen rheinland-pfälzischer Wirtschaft Sorgen

Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, künftig Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte zu verhängen, beschäftigt auch die regionale Wirtschaft. „Rund sieben Prozent der Exporte der rheinland-pfälzischen Wirtschaft in die USA sind Metalle und Metallwaren“, sagte Andrea Wedig, USA-Expertin der Industrie- und Handelskammer (IHK)-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz.

Strafzölle auf US-Importe
Kaltgewalzte Bleche, aufgerollt zu Coils, liegen in einem Kaltwalzwerk. Foto: Patrick Pleul/Archiv
dpa

Auch wenn nicht alle diese Waren von den Strafzöllen betroffen seien, blicke man mit Sorge auf die Ankündigung. Trump hatte am Donnerstag bekanntgegeben, Einführzölle auf Stahl in Höhe von 25 Prozent und auf Aluminium in Höhe von 10 Prozent zu verhängen.

Die USA seien der zweitwichtigste Absatzmarkt für Produkte aus dem Land, sagte Wedig. Entsprechend wichtig seien verlässliche Handelsbeziehungen. Die IHK fordere offene Märkte und ein funktionierendes Welthandelssystem. Die Entscheidung der US-Regierung dürfe nicht ohne Gegenreaktion bleiben. Es sei aber wichtig, einen Handelskrieg zu vermeiden, sagte Wedig. „Bei einem Wettbewerb um die Marktabschottung kann es nur Verlierer geben.“ dpa

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