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Mainz

Islam-Kita: Land zieht die Reißleine

Die Landesregierung in Mainz verschärft ihr Vorgehen gegen islamische Vereine, an deren Verfassungstreue Zweifel bestehen. Die einzige islamische Kindertagesstätte des Landes soll nach dem Willen der Behörden dicht machen. Dabei hatte dieses Kapitel mit dem Mainzer Arab Nil-Rhein Verein vor knapp zehn Jahren recht hoffnungsvoll begonnen. Nach kontroverser, teils heftiger Debatte in Mainz öffnete die islamische Kita in der Mombacher Straße im Februar 2009 ihre Pforten, genehmigt vom Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung und begleitet von einem qualifizierten Beirat. Das Versprechen des Vereins war eindeutig: Sprachförderung, bessere Bildung und in der Folge bessere Chancen für Kinder aus muslimischen Familien lautete das wichtigste Ziel. Und der Koran? „Der Islam spielt in unserem Konzept keine größere Rolle als das Christentum in anderen konfessionellen Kindergärten“, versprach der Vereinsvorsitzende Samy El Hagrasy damals.

Modellprojekt vor dem Aus

Doch nun erfährt die Integrationspolitik der Landesregierung zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate einen kräftigen Rückschlag. So wird das Modellprojekt für konfessionellen islamischen Religionsunterricht im Land nicht nur nicht flächendeckend ausgeweitet, sondern schlimmstenfalls 2019 in der Landeshauptstadt ...

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