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Mainz

SPD startet Regionalkonferenzen – Lewentz befürwortet rasche Lösung für SPD-Vorsitz

Der rheinland-pfälzische SPD-Chef Roger Lewentz hat sich für eine raschen Entscheidung über den Wechsel an der Spitze der Bundespartei ausgesprochen. „Ich denke, dass es richtig ist, dass klare Verhältnisse geschaffen werden“, sagte er am Montag.

Die SPD und ihre AkteurInnen im Fadenkreuz der Narren: Ein politischer Mottowagen mit der Figur von Andrea Nahles aus Düsseldorf.
dpa

Der Rückzug des bisherigen Parteichefs Martin Schulz ist formell bislang erst für Anfang März geplant, nach dem SPD-Mitgliedervotum über die große Koalition.

Lewentz sagte nun, es gehe um den Vorschlag für den Vorsitz, über den der Parteitag Anfang März abstimmen werde. Außerdem müsse geklärt werden, wer die SPD in der Übergangsphase leiten solle. „Andrea Nahles kann das. Ich vertraue ihr sehr. Ich arbeite lange und gut mit ihr zusammen., sagte er im Radioprogramm SWR Aktuell.

Roger Lewentz
Der rheinland-pfälzische SPD-Chef Roger Lewentz. Foto: Thomas Frey/Archiv
dpa

Genossen aus Rheinland-Pfalz können bei der SPD-Regionalkonferenz am Sonntag (18. Februar) in Mainz über den Koalitionsvertrag mit der Union diskutieren. Bisher seien der scheidende SPD-Chef Martin Schulz und Bundestagsfraktionschefin Andrea Nahles dazu angekündigt, erklärte der Landesverband am Montag auf Anfrage.

Bei mehreren Regionalkonferenzen will die SPD-Spitze um Zustimmung der Basis werben. Start ist am Samstag in Hamburg. Die Mitglieder können auch auf Basiskonferenzen in Kaiserslautern (19. Februar) und Koblenz (20. Februar) debattieren. Bis 4. März stimmen sie bundesweit über den Koalitionsvertrag ab. dpa

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