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Die Kaderplanung der SG Eintracht bereitet Sorgen

Auf die Fußballjugend zu setzen, hat die Vereinsführung der SGE Bad Kreuznach als alternativlos bezeichnet. Gut und richtig so.

Olaf Paare.

Olaf Paare zum regionalen Sport-Geschehen

Dass die intensivierte Jugendarbeit aber zulasten des Verbandsliga-Budgets geht, ist ein schmaler Grat. Immer mehr Leistungsträger kündigen ihren Abschied an, weitere grübeln, ob es für sie bei der Eintracht weitergeht. Dafür wurden bisher Talente und Spieler aus unteren Ligen verpflichtet. Ein Beispiel: Philipp Skiba, der in der Landesliga wie am Fließband trifft und in Rüdesheim wohnt, zu holen, ist weitsichtig. Es gibt aber keine Garantie, dass er einschlägt und eine Entwicklung nimmt wie Fabian Scheick, Bahri Bayir oder Henrik Sperling, die einen vergleichbaren Weg gegangen und nun Stammspieler sind.

Darüber hinaus benötigt ein Team erfahrene Korsettstangen, die mir unter den Zusagen für die neue Saison bisher fehlen. Die Verbandsliga ist ein Haifischbecken, das in der nächsten Runde mit 18 Teams bestückt sein könnte. Sie erlaubt keine Fehler bei der Kaderplanung. Doch da bin ich derzeit skeptisch, mache mir vielmehr Sorgen um die Konkurrenzfähigkeit des Eintracht-Kaders für die Spielzeit 2018/19.

E-Mail an den Autor: olaf.paare@rhein-zeitung.net

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