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Altenkirchen

Mit Grand-Slam-Routine nach Altenkirchen – Hauptfeld der AK ladies open steht

Das Hauptfeld der fünften „AK ladies open“ – mit Ausnahme der vier Wild-Card-Inhaberinnen und der acht Spielerinnen, die über die vorgeschaltete Qualifikation (ab 17. Februar) das Ticket lösen – steht, und die Tennis-Fans haben Gewissheit, wer ab Dienstag, 20. Februar, zum ersten Hauptrundentag im SRS-Sportpark auf der Altenkirchener Glockenspitze beim Frauen-Weltranglistenturnier den Schläger in die Hand nehmen wird. „Das Tableau ist gut“, freut sich Turnierdirektor Razvan Mihai.

Mandy Minella verfügt über die Erfahrung von 16 Grand-Slam-Turnieren. Die Luxemburgerin stand im Jahr 2013 bereits auf Platz 42 der Weltrangliste und zählt in Altenkirchen zu den Mitfavoriten. Foto: Imago

Nachdem sich zunächst die beiden Siegerinnen aus den vergangenen Jahren angemeldet hatten, wird es am Nachmittag des 25. Februar nun doch definitiv eine neue Gewinnerin geben. Ysaline Bonaventure (Belgien) und Bibiane Schoofs (Niederlande) hatten das Turnier im Westerwald genauso wie weitere Spitzenspielerinnen, in etwa Arantxa Rus (Niederlande), Dalila Jakupovic (Slowenien) und Anna Kalinskaya (Russland), mit „Priorität 1“ bei ihrer Meldung vermerkt, aber dann wurden eben beim WTA-Turnier in Budapest Plätze frei. Bonaventure, Schoofs und Co. rückten in der ungarischen Hauptstadt nach – es liegt auf der Hand, dass Profis, die mit dem Tennis ihren Lebensunterhalt bestreiten, dann eine Veranstaltung bevorzugen, deren Preisgeld ungefähr das Zehnfache der mit 25.000 US-Dollar dotierten „AK ladies open“ beträgt. Zumal in Budapest selbst die Doppelkonkurrenz eine besondere finanzielle Lukrativität besitzt. „Auch wenn wir die Topspielerinnen der Vorjahre gerne bei uns gesehen hätten, spricht es für unser Turnier, dass sie die ,AK ladies open' mit Priorität 1 angegeben hatten“, so Mihai. Das endgültige Hauptfeld in Altenkirchen erstreckt sich von Weltranglistenplatz 161 bis Rang 256 und ist in der Ausgeglichenheit des Feldes die Nummer zwei unter den 25.000er-Turnieren in der vorletzten Februarwoche. In Perth (Australien) reicht Platz 282, in Curitiba (Brasilien) sogar Rang 377, um das Hauptfeld zu erreichen. Auch mit der Anzahl der Meldungen hebt sich Altenkirchen (329) deutlich von Perth (233) und Curitiba (256) ab.

Die Setzliste wird bei den fünften „AK ladies open“ die Spanierin Georgina Garcia Perez anführen, die Nummer 161 der Welt. Die 25-Jährige war im Jahr 2015 schon einmal in Altenkirchen zu Gast, damals schied sie in der ersten Runde aus. Zum engen Kreis der Favoritinnen zählen auch die Hamburgerin Tamara Korpatsch, Polina Monova aus Russland, Alexandra Cadantu aus Rumänien, Maryna Zanevska aus Belgien und die Luxemburgerin Mandy Minella. Minella stand im April 2013 bereits unter den Top-50 der Weltrangliste und verfügt mit 16 Teilnahmen in Melbourne, Paris, Wimbledon sowie New York über die größte Erfahrung bei Grand-Slam-Turnieren. Immerhin 16 von 20 Hauptfeldteilnehmerinnen der „AK ladies open“ haben bereits bei den Grand Slams aufgeschlagen. Lediglich Ayla Aksu, Jessica Pieri, Elena Gabriela Ruse und Olga Saez Larra kamen noch nicht in diesen Genuss. Sieben Altenkirchen-Starterinnen (Polina Monova, Alexandra Cadantu, Maryna Zanevska, Valentini Grammatikopoulou, Kathinka von Deichmann, Ipek Soylu und Isabelle Wallace) waren vor einem Monat bei den Australian Open mit von der Partie.

René Weiss

Das Hauptfeld: Georgina Garcia Perez (Spanien, Weltranglistenplatz 161), Tamara Korpatsch (Deutschland, 165), Polina Monova (Russland, 167), Alexandra Cadantu (Rumänien, 171), Maryna Zanevska (Belgien, 179), Mandy Minella (Niederlande, 186), Valentini Grammatikopoulou (Griechenland, 187), Kathinka von Deichmann (Liechtenstein, 189), Ipek Soylu (Türkei, 203), Anna Zaja (Deutschland, 218), Jessica Pieri (Italien, 222), Ayla Aksu (Türkei, 225), Chantal Skamlova (Slowakei, 229), Elena Gabriela Ruse (Rumänien, 232), Anastasia Potapova (Russland, 235), Isabelle Wallace (Australien, 245), Olga Saez Larra (Spanien, 249), Petra Krejsova (Tschechien, 251), , Tereza Smitkova (Tschechien, 256), Simona Waltert (Schweiz, 548*).

Anmerkung: *Simona Waltert erhält im Rahmen des „Junior Exempt Project“, das Spieler aus den Top-20 der Junioren-Weltrangliste berücksichtigt, einen Hauptfeldplatz. Komplettiert wird das 32er-Feld durch vier Wild-Cards und acht Spielerinnen, die sich in der Qualifikation behaupten.

Tennis (H)
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