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Nachschlag: Warum Björn Trinks' Werk als Waldalgesheim-Trainer bereits vor dem Pokal-Halbfinale vollendet ist

Okay, er hat erst zwei Pflichtspiele als Interimstrainer des SV Alemannia Waldalgesheim hinter sich. Dennoch muss das Engagement des Schönebergers Björn Trinks seit der Winterpause bereits jetzt als Erfolg gewertet werden – und das unabhängig vom Ausgang des Verbandspokal-Halbfinals am Mittwoch beim Fußball-Landesligisten TSV Gau-Odernheim.

Christoph Erbelding kommentiert.

Christoph Erbelding zum regionalen Sport-Geschehen

Warum? Weil die Alemannen natürlich in Gau-Odernheim scheitern könnten, was sicherlich eine Enttäuschung wäre – aber letztlich kein Dämpfer, der die grundsätzlichen Überlegungen des letztjährigen Bezirksliga-Meistertrainers beeinflussen würde.

Nein, Björn Trinks, eigentlich Sportlicher Leiter des SVA, denkt langfristig und hat sein Werk vor diesem Hintergrund bereits vollbracht. Sein frühzeitig geklärter Einstieg als Coach im Winter war wichtig, um Ruhe reinzubekommen beim SVA. Er hat nun nicht nur zwei deutliche Siege in der Verbandsliga geholt – zuletzt das starke 2:0 bei Eintracht Bad Kreuznach –, sondern auch die letzten Zweifel am Alemannen-Klassenverbleib ausgeräumt. Er hat ganz nebenbei auch die Weichen für die Zukunft gestellt mit den Verpflichtungen von Aydin Ay als künftigem Coach sowie dem spielenden Assistenztrainer Manuel Helmlinger, der aus Alzey kommen wird. Den einzigen „Vorwurf“, den man Trinks machen kann: Sollte Ay wie angedacht noch in dieser Saison übernehmen, wird er direkt unter Druck stehen. Schließlich müsste er sich an den Erfolgen Trinks' messen lassen.

E-Mail: christoph.erbelding@rhein-zeitung.net

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