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Bad Kreuznach

PSV macht Huyhsen-Transfercoup perfekt: Ex-Zweitligaspieler soll Schlüsselfigur werden

Nun ist der Transfercoup für die Badmintonabteilung des Post-SV Bad Kreuznach also unter Dach und Fach. Jan Huyhsen, Verbandsmeister im Doppel und Bronzemedaillengewinner im Einzel im Jahr 2010 bei den Erwachsenen, wechselt vom Oberligisten SV Fischbach II in die Salinenstadt.

Der Zugang ist da: Post-SV-Akteur Marcel Loré (links) und Abteilungsleiter Michael Müller (rechts) begrüßen Jan Huyhsen. Foto: Michael Bothner

„Der Post-SV Bad Kreuznach ist ein echter Traditionsverein im Badmintonverband und für mich eine Herzensangelegenheit“, wird Huyhsen in einer Pressemitteilung des Vereins zitiert: „Nach zwölf Jahren Leistungssport beim SV Fischbach möchte ich mich aktiv auf und neben dem Feld am derzeitigen Aufschwung der Badmintonabteilung beteiligen.“ Definitiv wird Huyhsen die diesjährige Meistermannschaft des Post-SV spielerisch verstärken. Er will seinen Beitrag zum erklärten Mindestziel Klassenverbleib in der kommenden Saison in der Rheinland-Pfalz-Liga leisten. In der Verbandsliga hatten sich die Bad Kreuznacher souverän den Aufstieg gesichert.

Huyhsen war bereits seit längerer Zeit Trainingsgast in Bad Kreuznach und bringt durch seine regionale Verwurzelung Stallgeruch mit – und das, obwohl er in seiner Badmintonkarriere noch nie für den Post-SV aufgeschlagen hat. Seine privaten und persönlichen Verbindungen zu Spielern der Bad Kreuznacher und die Trainingsbeteiligung in den vergangenen Jahren sorgen jedoch dafür, dass der Zugang den Post-SV nicht als Unbekannter verstärken wird.

Huyhsen soll ein weiterer Baustein auf dem Weg zur nachhaltigen Neuausrichtung der Badmintonabteilung sein. Nach dem sehr turbulenten Jahr in der Saison 2016/17 kehrte vergangene Runde wieder mehr Ruhe und Konzentration ein. Dadurch erfuhr der PSV eine neue Aufbruchstimmung. Auch diese Dynamik, die Huyhsen ebenfalls zu spüren bekam, war ausschlaggebend für den Wechsel des ehemaligen Zweitligaspielers.

Ein bereits etablierter PSV-Akteur hat derweil an den deutschen Altersklassenmeisterschaften in Völklingen teilgenommen. Andreas Willeke, der sich durch den Gewinn der Bronzemedaille bei den südwestdeutschen Meisterschaften in Wiebelskirchen qualifiziert hatte, schaffte es in der Kategorie O50 (über 50 Jahre) bis ins Achtelfinale. Der Salinenstädter war dabei einzig in seiner Paradedisziplin, dem Männereinzel, an den Start gegangen und hatte ohne Setzung eine ordentliche Auslosung erwischt. In der ersten Runde wartete mit Rainer Heilig vom LSV Teutonia Lippstadt eine machbare Herausforderung. Willeke ließ wenig anbrennen, spulte sein Pensum eindrucksvoll ab und zog hochverdient mit 21:17, 21:14 in die zweite Runde ein. In dieser wartete ein gesetzter Spieler. An Stefan Schrader biss sich sich Willeke letztlich die Zähne aus. Im ersten Durchgang gestaltete der Bad Kreuznacher das Spiel ausgeglichen und musste sich nur knapp mit 18:21 geschlagen geben. Im zweiten Satz erhielt der amtierende Norddeutsche O50-Einzelmeister einen noch besseren Zugriff auf die Partie und setzte Willeke mit 21:12 schachmatt. Für Schrader kam das Aus im Viertelfinale.

Regionalsport extra (E)
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