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Fellbach

Scharfschütze Joe Hart erneut äußerst treffsicher

Einen klaren Auswärtssieg konnten die Conlog Baskets Koblenz in der Basketball-Regionalliga Südwest verbuchen. Bei den Fellbach Flashers setzte sich die Mannschaft von Trainer Josip Bosnjak mit 90:70 (54:35) durch. Spielentscheidend dabei war ein überragendes zweites Viertel der Rhein-Mosel-Städter.

Baskets-Akteur Joe Hart war erneut äußerst treffsicher und steuerte 17 Punkte zum Koblenzer 90:70-Erfolg in Fellbach bei. Foto: Wolfgang Heil

Zu Spielbeginn verschafften sich zunächst die Gastgeber einen knappen Vorsprung, den Fellbach durch die ersten zehn Spielminuten transportierte (24:20). Die furiose Wende folgte zu Beginn des zweiten Viertels. Wie schon in der Vorwoche zeigte sich dabei der englische Scharfschütze der Baskets, Joe Hart, äußerst treffsicher. Hart glich die Partie zum 26:26 aus und ließ zwei Dreier zur ersten Baskets-Führung beim 32:31 folgen. Damit gab sich Koblenz nicht zufrieden. Nach dem 38:35 streute Hart seinen vierten Dreier ein und leitete damit den wohl spielentscheidenden Lauf ein. Bis zur Halbzeit brachte eine 16:0-Serie die Koblenzer mit 54:35 in Front. Großen Anteil an diesem Lauf hatte auch Steffen Haufs mit sieben Punkten in Folge. Am Ende kam der Aufbauspieler auf zehn Punkte bei hundertprozentiger Wurfquote.

Insgesamt war die Wurfquote der Baskets stark. Von jenseits der Drei-Punkte-Linie trafen die Koblenzer 11 von 18 Wurfversuchen. Mitte des dritten Viertels erhöhte Marlin Mason den Vorsprung auf zwanzig Punkte – 61:41. Mit 67:52 ging es in das Schussviertel, das Haufs mit einem weiteren Dreier eröffnete, bevor plötzlich die Lichter in der Gäuäckersporthalle ausgingen. Ein paar Kinder hatten sich einen Streich erlaubt, und so musste die Partie für knapp zehn Minuten unterbrochen werden.

Aber auch nach der unfreiwilligen Spielpause wurde es nicht mehr spannend. Die Koblenzer kontrollierten den Vorsprung stets im zweistelligen Bereich. Am Ende punkteten fünf Akteure zweistellig. „Wir haben uns gut vorbereitet auf diesen Gegner und waren auf deren Zonenpresse eingestellt. Wir haben die Dreierwürfe auch gut getroffen. Dazu haben wir wenig Turnover produziert und hatten einfach viel Geduld im Angriff. In der zweiten Spielhälfte haben wir dann den Vorsprung clever verwaltet“, lobte Bosnjak. lkl

Koblenz: Adenekan (17), Anzulovic (6), Banic (2), Ensch (4), Hart (17), Haufs (10), Mahfouz (3), Mason (17), Novak, Schaake (3), Semaska (11).

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