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Nürburgring

Weißenfels feiert einen besonderen Sieg

Hellwach und hochmotiviert präsentierten sich die Teilnehmer beim zweiten Saisonlauf der Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN) vor ganz großem Publikum auf dem Eifelkurs. Über 170 Teams stellten sich früh um acht Uhr an den Start, um auf der Nordschleife des Traditionskurses 15 Runden vor Tausenden Besuchern zu absolvieren, die bereits zum großen 24-Stunden-Rennen angereist waren. Die heimischen Akteure eröffneten damit aber nicht nur das große Rennwochenende auf dem Nürburgring, sondern glänzten beim Lauf „Feste Nürburg“ auch erneut mit Top-Resultaten.

Im zweiten Saisonrennen der Rundstrecken Challenge Nürburgring sicherte sich der Peterslahrer Rolf Weißenfels den zweiten Klassensieg. Foto: byJogi

Zum Primus der Klasse RS2A scheint sich der Peterslahrer Renault-Pilot Rolf Weißenfels zu entwickeln. Mit seinem Clio 4 Cup sicherte sich der Solist den zweiten Sieg in dieser Saison. „Das war heute ein super Rennen für mich“, kommentierte der Mann von der Wied seinen erneuten Erfolg. „Wir haben das Auto zum ersten Mal selbst vorbereitet, also ohne fremdes Team. Und es hat alles fantastisch funktioniert. Das macht diesen Erfolg besonders wertvoll“, meinte Weißenfels, dessen ärgster Konkurrent um den Sieg durch einen Unfall ausgeschieden war, sodass er in der Folge den Speed rausnehmen und das Rennen problemlos nach Hause fahren konnte. Mit diesem Erfolg schob sich der Peterslahrer in der Gesamtwertung in die Top-10 vor.

Mit Position drei in der Klasse RS3 waren auch Frank Höhner und Oliver Schumacher aus Fluterschen vollauf zufrieden. „Wir sind überrascht, wie gut unser Renault Clio mit den Hankook-Reifen, die in diesem Jahr vorgeschrieben sind, funktioniert“, berichtete Höhner nach dem Rennen. „Ich habe den Eindruck, dass die Zeiten der einzelnen Fahrzeuge in unserer Klasse, die ausschließlich aus Renault Clio Cup 3 besteht, noch näher aneinanderrücken. Der Kampf um den Sieg wird dadurch noch spannender, die Unterschiede in den Rundenzeiten sind marginal. Da macht das Kämpfen richtig Spaß.“ Auch Oliver Schumacher, Fahrer und gleichzeitig Teamchef der Fluterscher Mannschaft von H&S-Racing, zeigte sich erfreut über den erneuten Erfolg. „Unsere Klasse ist stark und ausgeglichen, da muss alles passen. Der kleinste Fehler wirft dich bis ans Ende zurück. Unser Auto ist heute wieder klaglos gelaufen, und wir Fahrer haben uns nur wenige Fehler erlaubt. Vor so einem Publikum fahren zu dürfen, motiviert natürlich besonders. Das Ergebnis geht für uns völlig in Ordnung.“ jogi

Motorsport (H)
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